3 Studien über Schiedsrichter

12. August 2009

Ich habe mir für den Rückflug aus NYC die aktuelle WIRED gekauft. Dort stand was sehr interessantes über Schiedsrichter und deren Verhalten drin.

  1. Schiedsrichter lassen sich beeinflussen: Schreit was das Zeug hält! Forscher haben 2 Gruppen von Schiedsrichter eine Situation beurteilen lassen. Eine Gruppe mit Ton, die andere ohne. Jetzt ratet mal, wer weniger Fauls gegen die Heimmannschaft gepfiffen hat. Die Gruppe mit Ton. Schreien hilft!
  2. In Wimbledon 2007 lassen sich 70 von 83 falschen Pfiffen durch den Effekt erklären, dass unser Hirn ein 100ms-Verzögerung ausgleicht, indem es eine vorausschauende Illusion im Kopf erstellt und Objekte weiter in dessen Bewegungsrichtung abbildet als sie wirklich sind. Beispielsweise sieht dadurch ein Schiri einen Tennisball schon im Aus, obwohl dieser doch noch im Feld landet.
  3. Die Farbe spielt auch eine Rolle. So mussten Punktrichter in einer Studie Tae kwon do Situationen bewerten. Sie gaben dem Kämpfer mit roten Amzug mehr Punkte als dem blauen Gegner. Dafür wurde die gleiche Szene digital bearbeitet und die Farben der Kämpfer vertauscht. Trotzdessen bekam Rot mehr Punkte.

Schiedsrichter sind halt auch bloss Menschen.. und wir wissen immernoch wo ihr Auto steht!

micha | Newsblog | Kommentare | Trackback | Tags: , Zum Seitenbeginn springen

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