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MacPorts

10. April 2008

MacPorts Logo

Gestern habe ich mich aufgrund mangelnden Festplattenspeichers von Fink getrennt und mich endgültig für MacPorts entschieden. Beide Programme sind für die Paketverwaltung von (freien) Softwaredistributionen verantwortlich. Benötigt man also eine Bibliothek zum Programmieren oder Programme wie GIMP, einen Webserver oder was auch immer, kann man diese mit einfach Mitteln dank MacPorts (oder Fink) installieren.

Die Deinstallation von Fink war einfach. Ein einfaches

sudo rm -rf /sw

tat sein Übriges.

Als nächstes galt es die MacPorts auf den neuesten Stand zu bringen und etwas aufzuräumen. Man könnte vermuten, dass sudo port upgrade all nur alle installierten Pakete aktualisiert. Falsch gedacht, es installiert ALLE verfügbaren Pakete, was durchaus mehrere Stunden dauern kann. Dabei sollen nur die Veralteten aufgerüstet werden. Vorher sollte man MacPorts selbst und die lokalen Paketbeschreibungen aktualisieren, damit auch die neuesten Pakete gefunden werden.

sudo port selfupdate
sudo port sync
sudo port upgrade outdated

Nun kann es vorkommen, dass man mehrere Versionen einer Bibliothek in der Verwaltung hat. Alle unnötigen veralteten Pakete kann man getrost, trotz Warnung von MacPorts betreffs vorhandener Abhängigkeiten, löschen. Dabei ist es nötig die -f Option anzugeben, welche das Löschen erzwingt. Die Abhängigkeiten werden dabei nicht verletzt, da ja eine neuere Version installiert ist, die abwärtskompatibel sein sollte. Die -u Option bewirkt gleichzeitig das Deinstallieren von alten archivierten Versionen:

sudo port -uf uninstall rsync @2.6.9_1 pkgconfig @0.22_0 perl5.8 @5.8.8_0 pango @1.18.3_0

Ein anschliessendes Aufräumen sorgt hingegen für noch mehr Speicherplatz:

sudo port clean ––all all

Eine Liste aller installierten Pakete und Versionen erhält man durch:

sudo port installed

Da erkennt man auch, welche Pakete in mehreren Versionen installiert sind und welche Ältere man deinstallieren kann.

Im Wesentlichen soll das eine Notiz für mich selbst sein. Natürlich hoffe ich auch, anderen damit behilflich zu sein.

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[UPDATE] 22-Pistepirkko in der Moritzbastei, Leipzig

8. April 2008

22-Pistepirkko

Jetzt wird es schwierig. Was soll man zu einem Konzert schreiben, dessen Band man noch nicht einmal kannte und dessen Namen man bis heute nicht aussprechen kann?! Aber von Anfang an..

Freitag abend auf dem Weg nach Hause hörte ich das Leipziger Bürgerradio Radio-Blau. Im Programm war gerade „the real stuff„, eine Sendung, die (neue) Musik vorstellt. Ich muss zugeben, ich war sehr angetan von der Musikauswahl. Moderator S.C.Roth vergab dann Freikarten für die finnische Band 22-Pistepirkko am Sonntagabend in der Moritzbastei, Leipzig. Um es kurz zu machen, ich habe angerufen und gewonnen. Die Freude war gross.

Sofort schaute ich mich im Netz nach dieser Band um, hörte in dessen Musik rein und fand, zugegebener Maßen, Gefallen an ihr. Kurz zur Band: Gegründet bereits Anfang der 80er als (Punk-)Rockband, bereits etliche Alben (ca. 13) veröffentlicht, eigenes Label, schon mehrfach in den finnischen TopTen vertreten, kreatives Potential (auch erkennbar in diversen Zeichnungen).

Sonntagabend fanden sich dann höchstens 100 „Fans“ in der Tonne der MB ein. Ruhig ging es zu, sehr ruhig – womit ich aber nicht die Lautstärke beschreibe. Melancholischer Pop, schwermütig, der vielleicht 3 mal während der 90 Minuten in Fahrt kommt. Das waren auch die 3 Titel, die mir dann zusagten und wenigstens Kopf und Bein mitwippen ließen. Eigentlich bin ich ja den ruhigen Sachen nicht so abgeneigt und höre durchaus gern mal Sachen von Death Cab for Cutie, Whitest Boy Alive, Veranda Music oder ähnliches. Aber 22-Pistepirkko schienen sich zwar durchaus Mühe zugeben, wirkten auf mich dennoch immer etwas abwesend. Das Englisch von Asko Keränen war selbst für geübte Erasmusstudenten kaum zu entziffern und das lag nicht am Echo der Veranstaltungstonne, womit deren Sound scheinbar echte Probleme hatte und die Jungs sich mehrmals entschuldigten.

Nun ja, ein wenig kraftvoller hab ich mir das schon vorgestellt, aber dennoch war es eine Erfahrung wert!

[UPDATE] Bei FabChannel.com habe ich jetzt ein Konzertmitschnitt gefunden. Da könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

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Gehirn zum Stricken und Schnitzen

3. April 2008

Neuroscience Art

Auf Neuroscienceart.com kann man gestrickte Modelle des menschlichen Gehirns bewundern! Sehr nett gemacht und bestimmt sehr aufwendig zu erstellen, meine Oma hätte da bestimmt so ihre Probleme. Neben vollen Volumina, kann man auch Schnittbilder und Nachbauten von Anwendungssoftware bestaunen.

Ebenso nett anzusehen, ist sicher Wood Brain Art. Da wurde eine Hemisphäre des Hirns aus Holz nachgebildet, was sicher genauso mühsam ist.

Apropos Hirn und Software: Die Kitware-Entwickler haben jetzt eine eigene Flickrgruppe eröffnet. Kitware ist vor allem durch ITK und VTK bekannt. ITK entstand parallel zum Visible Human Project, stellt zahlreiche Registrierungs- und Segmentierungsalgorithmen bereit und wird stetig weiter entwickelt. VTK stellt eine Bibliothek zum Entwickeln von Visualisierungsanwendungen bereit und arbeitet hervorragend mit ITK zusammen. Beide Toolkits sind als OpenSource verfügbar.

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Abora III auf hoher See – oder doch nicht?

1. April 2008

Teleprisma - Abora III

Was habe ich mich erschrocken, als ich in der Zeitungsbeilage Prisma das angehangene Bild auf der Titelseite entdeckt habe. Irgendetwas stimmt doch da mit der Abora III nicht, oder? Was ist mit dem Horizont passiert? Ist Moses an Board und teilt gerade das Meer? Oder rutscht die Abora in den Schlund der Erde?

Am Ende alles halb so schlimm, wahrscheinlich durfte ein armer Praktikant das Titelbild editieren, hat das erste Mal Photoshop bedient und zu viel Gefallen am Stempelwerkzeug gefunden. Einfach nur schlecht gemacht. Natürlich muss man auch sagen, dass die Titelbilder der Prisma meistens nicht sehr ansprechend sind.

Wer solche Bearbeitungsfehler mag, der sollte mal rüber auf Photoshopdisasters schauen. Schon traurig, was manchmal so veröffentlicht wird.

Nun bleibt nur die Frage, wo befand sich die Abora III wirklich?!

PS: Nein, das ist kein Aprilscherz. Dieses Bild befindet sich tatsächlich genau so auf der Titelseite.

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Hört ihr den Unterschied?

31. März 2008

Ich hatte keine Probleme, den Unterschied zwischen einer 128kbit pro Sekunde und eine 320 kbps Aufnahme zu erkennen. Bin ich deswegen audiophil? Ich würde schon von mir behaupten, ein gutes Gehör zu haben, aber audiophil bin ich deshalb noch lange nicht.

Auf mp3ornot.com kann man schnell mal testen, ob man den Qualitätsunterschied zwischen zwei verschiedenen gut codierten Aufnahmen hören kann. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man entsprechend gute Lautsprecher, am besten Kopfhörer, benutzt. Ich bin ja großer Fan von Koss‘ PortaPro Kopfhörern, welche sehr gut in verschiedenen Tests abschneiden, preisgünstig sind (ca. 25 Euro), lebenslange Garantie haben, äußerst flexibel, leicht und handlich sind und zusätzlich noch ein schickes Retrodesign haben (über was sich bekanntlich streiten lässt).

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Back to the roots – Mixtape 2.0

26. März 2008

So lang ist es gar nicht her, dass ich ein Mixtape erstellt habe. Ich kann mich jedenfalls noch daran erinnern, wie ich die Kassette eingelegt habe und mit zwei Händen die Aufnahmetaste gedrückt habe. Freilich, umständlicher als ein einfacher Klick mit der Maus.

Dennoch hat es was Romantisches und Nostalgisches, solch ein Mixed Tape in der Hand zu halten. Um dieses alte Begehren versucht sich nun Mixwit zu kümmern. Ein guter Versuch, wie ich finde. Selbstverständlich hat man danach kein Mixtape im Briefkasten – viele würden dafür sicher auch kein Abspielgerät mehr besitzen. Es ist ein modernes, ja digitales Mixtape. Im Webkauderwelsch würde man sicherlich von „Mixtape 2.0“, „Mixtape reloaded“, „Mixtape Beta“, „mixtp“ oder Ähnlichem sprechen.

Denkbar einfach funktioniert Mixwit. Im ersten Schritt einfach die Suche bedienen und die Wunschmusik zusammensuchen. Die Quelle ist das hießige Internet, welches mittels Seeqpod durchsucht wird. Sehr bequem ist die Vorhörfunktion. Hat man sein Wunschtitel gefunden, wird dieser einfach in die Wiedergabeliste (Playlist) gezogen. Das macht man, so oft man will und stellt sich auf diese Weise sein Mixtape zusammen. Als nächsten Schritt verändert man das Erscheinungsbild der Kassette und fügt einen passenden Namen hinzu.
Am Ende erhält man den nötigen HTML-Code, um sein erstelltes Mixtape in sein Lieblingsnetzwerk (Facebook, MySpace, …), oder Blog oder oder oder einzubinden.

Natürlich kann man auch in der Mixtape-Galerie stöbern und hören, was andere Nutzer zusammengestellt haben. Dabei entdeckt man sicher den einen oder anderen interessanten Musiker oder Band.

Eine schöne Idee, die ich wirklich gern besuche.

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Langsam, aber stetig

25. März 2008

Langsam, aber stetig öffnen sich die Fernsehsender und Studios dem Netz und dessen Begierden.

MTV Networks und Comedy Central veröffentlicht (fast) alle Episoden des Cartoons „South Park“. Zwar werden die Videos durch kurze Werbeeinspieler unterbrochen, aber den Kompromiss gehe ich als Betrachter gern ein. Das Beste daran ist aber, dass die deutschen Nutzer diesmal nicht ausgeschlossen werden und auch vollen Zugriff auf die Folgen haben.

Na bitte, langsam wird es doch…

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Hulu ist gestartet

14. März 2008

Ich habe gerade bemerkt, dass das amerikanische Videoportal Hulu.com für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.

Doch was ist Hulu? Hulu ist ein Gemeinschaftsunternehmen der amerikanischen NBC Universal und News Corp. (gegründet von Rupert Murdoch). Das Portal bietet sowohl freie als auch kostenpflichtige Serien und Filme der Sender NBC und FOX an. Natürlich ist das Angebot auf amerikanische Staatsbürger beschränkt.

Allerdings kann man sich als Europäer eines kleinen Tricks bedienen. Man muss Hulu einfach nur vorgaukeln, eine amerikanische IP zu besitzen. Sowas geht über Proxy-Server oder aber mit einem kleinen Tool, was einen verschlüsselten VPN-Tunnel zu einem amerikanischen Server aufbaut namens HotSpot Field. Es wird sich zeigen, ob diese Lösung lange Bestand haben wird und ob damit eine ausreichende Geschwindigkeit vorhanden ist, um die Filme anzusehen. Ein erster Test verlief jedoch vielversprechend!

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Jede Menge freie Photoshop Aktionen

11. März 2008

Ein kurzer Linktipp für zwischendurch. Bei Visual-Blast Media gibt es eine nette Zusammenstellung von kostenlosen Aktionen für Photoshop.

Für Gimp scheint die Registry noch der beste Anlaufpunkt zu sein.

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[Update] Wo ist Google hin?

6. März 2008

Ohh, was ist denn da los? Seit mehr als einer halben Stunde kann ich Google nicht erreichen.

micha@mac: ~> ping www.google.de
ping: cannot resolve www.google.de: Unknown host

Ob sich wieder jemand die Domain geschnappt hat? Wäre auf jeden Fall sehr peinlich. Na wir werden sehen, vielleicht klärt sich das Mysterium noch auf.

UPDATE: Naja, viel schlauer bin ich nicht geworden. Aber immerhin scheint sich das Problem nur bei T-DSL-Kunden zu zeigen.

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