Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist

25. November 2008

Gestern Abend um 23:15 Uhr lief eine sehr interessante Doku über Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist im WDR. Darin begab sich Tanja Hamilton auf die Reise nach Möglichkeiten, wie man seinen Körper mehr oder weniger sinnvoll verwerten kann nach seinem Tode.

Angesprochen wurden Alternativen wie Plastination (Anatomisches Institut, Universität Kiel), zum Übungsobjekt für Chirurgen zu werden (Maryland State Anatomy Board), im Garten unter wissenschaftlicher Beobachtung zu verwesen (Forensic Anthropology Center, University of Tennessee) oder als Crashtestdummy der Wissenschaft einen guten Dienst zu erweisen (Laboratoire de Biomécanique Appliquée).

Ich war ja selbst mal mit im Pathologie-Kurs der Mediziner der Uni Leipzig. Dort haben die Studenten auch an Leichen gelernt. Das war, nicht nur für mich, sehr lehrreich und interessant. Ich begrüße solch ein Verwerten also durchaus! Wobei man vielleicht als erstes eine Organspende in Betracht ziehen sollte. Auf Spiegel-Online stand auch, dass es offenbar einen richtigen Run von Spendewilligen auf die Unis gibt.

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